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Vereinschronik der
Freiwilligen Feuerwehr Weitersdorf
Die Versammlung vom 13.03.1898 im Gasthaus Weiß in Oedenreuth gilt als Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weitersdorf. In dieser Versammlung stellte der Ortsbürger Georg Kreißlmeyer aus Weitersdorf den Antrag: “Es wolle die politische Gemeinde Weitersdorf zwei Feuerwehren in der Weise bilden, daß eine Wehr die Ortschaften Weitersdorf - Kastenreuth und die zweite Wehr die Ortschaften Oedenreuth - Trettendorf umfasst”.
Dieser Antrag wurde zunächst mit 39 zu 13 Stimmen abgelehnt.
Am 12.06.1898 wurde in Weitersdorf durch die Initiative und intensive Werbung des Ortsbürgers Adam Kreißlmeyer eine weitere Versammlung zwecks Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr einberufen. Der hiesige Ortsführer Johann Schuhmann, forderte die Versammlung auf, der zu gründenden Feuerwehr beizutreten. Nachdem das Bezirksausschußmitglied Adam Eckert vom Feuerwehrverband die Anwesenden über Zweck und Ziel, die Rechte und Pflichten der bayerischen Feuerwehren aufgeklärt hatte, erklärten sich 24 Bürger bereit, einer Freiwilligen Feuerwehr beizutreten.
Als Gründungsmitglieder zeichneten: Adam Kreißlmeyer, Johann Schmidt, Johann Rebel, Johann Lauchs, Johann Schuhmann, Michael Beck, Friedrich Wittmann, Wolfgang Stäudtner, Michael Zink, Christph Dorn, Wolfgang Dorn, Michael Dorn, Georg Bohl, Georg Spanner, Georg Ott, Georg Marthold, Lorenz Wittmann, Jakob Bauer, Johann Staudacher, Konrad Steigmann, Konrad Hönig und Johann Blödel.
Aus dem Protokoll und Stammlisten - Buch ist folgendes Vereinsgeschehen zu berichten:
15.08.1898
Es werden die Satzungen und Dienstvorschriften des Verbandes der bayerischen Feuerwehren angenommen. Die Beschaffung von Feuerwehrkleidung und Löschgeräten war für die Wehr fast 40 Jahre lang ein Hauptproblem. Außer gelegentlichen Zuschüssen durch die Bezirksfeuerwehrverbandskasse oblag die Finanzierung von Ausrüstungsgegenständen der eigenen Wehr.
02.03.1899
Die Zahlung eines Monatsbeitrags von RM 0,15 wird beschlossen.
02.03.1899
Eine Abordnung solle an das Kgl.-Bay. Bezirksamt gehen und um Zuschuß für eine Spritze bitte, welche höchstnötig wäre. Ein Zuschuß von RM 30,00, welche irrtümlich die Freiwillige Feuerwehr Oedenreuth erhalten haben soll, möchte Weitersdorf zugesprochen werden.
14.01.1900
Beschlußfassung, worin die drei Oedenreuther Mitglieder ausgeschlossen werden sollen. Die Betroffenen erklären, daß sie nicht in die freiwillige Feuerwehr Oedenreuth eintreten und beharren, bei Weitersdorf zu verbleiben. Sie gehören derselben bereits ein Jahr an und leisten gute Dienste, ferner würde ihnen die Güte der Feuerwehrsterbeklasse verlustigt gehen. Das hohe Kgl.- Bay. Bezirksamt möge allergütigst Entscheide tun.
15.02.1900
Ein Ereignis für die Wehr: Die neue Saug- und Druckspritze ist angekommen! Mit 120 m Schläuchen und Sauger mit Korb zum Kostenaufwand von RM 940,00. Die Kosten können aus eigenen Mitteln nicht gedeckt werden. Von der Darlehenskasse Buchschwabach mußte ein Kapital von RM 700,00 mit 4 Prozent Verzinsung aufgenommen werden. (Die Schuld konnte erst 1927 zurückbezahlt werden). Als Zugehörigkeit zur Wehr werden Feuerwehrpässe ausgegeben.
05.05.1901
Der erste Brandeinsatz ist zu verzeichnen. In Anwanden brannte eine Scheune des Faberschen Gutes. Am 19.07.1901 wurde die Wehr zur Bekämpfung eines Brandes bei Jordan und Bauer in Roßtal gerufen. Bei Feuerwehr - Inspektierungen, die regelmäßig abgehalten wurden, war die Wehr stets bemüht, vollzählig anzutreten und auch gut abzuschneiden. Ebenso wurde die Pflichtgenauigkeit ziemlich ernst genommen. Wer ohne triftigen Grund einer Übung fern bleibt, erhält beim 1. Ausbleiben 0,50 Mark, beim 2. Mal 1,00 Mark und beim 3. Ausbleiben 1,50 Mark Buße. Beim 4. Fehlen wurde der Ausschluß bestimmt.
01.06.1905
Von einem Verbandszuschuß konnten Dachleitern und Patentschlauchverschlüsse angeschafft werden. Im Jahre 1906 wurde ein Feuerwehrgerätehaus erstellt. Zur Unterbringung der Feuerwehrgeräte dringend notwendig.
07.03.1909
Der Monatsbeitrag wird auf 0,35 Mark erhöht. Die Übungen waren jeweils Sonntag früh um 6 Uhr angesetzt.
21.05.1910
Brand bei Michael Pflug in Roßtal.
19.07.1911
Brand bei Michael Herbst in Roßtal, in beiden Fällen leistete die Freiwillige Feuerwehr Löschhilfe. Durch den ersten Weltkrieg bedingt finden sich vom 08.02.1914 bis zum 09.02.1919 keine Protokollaufzeichnungen. Der Feuerlöschdienst wurde von den noch zu Hause anwesenden Ortsbürgern wahrgenommen.
09.02.1919
Eine Vergütung von 10,00 Mark wird für Fuhrdienst bei Löscheinsätzen außerhalb der Ortschaft beschlossen. Für Pferde zusätzlich eine Haftplichtversicherung für solche Spanndienste.
1923
In der Inflationszeit betrug der Jahresbeitrag 200,00 Mark, wobei Dienstboden
ausgenommen wurden. Durch die Inflation ist keine Deckung der Ausgaben möglich, die Bezahlung der Schulden übernimmt Kommandant Heinrich Zink.
24.01.1925
Beitrag für Ortsbürger 3,00 Mark, Dienstknechte zahlen 1,00 Mark. 10 m gummierte Schläuche konnten angeschafft werden, weitere 20 m wurden von der Gemeinde beschafft. Neue Uniformen wären dringend nötig, weiteres Schlauchmaterial erforderlich. In den nächsten drei Jahren konnten die Wünsche weitgehendst erfüllt werde.
01.03.1930
Löscheinsatz bei Georg Heckel in Roßtal.
10.08.1930
Die Wehr erhält eine neue Motorspritze. Von der Gemeinde und mit Staatszuschuß finanziert, konnte von der Fa. Paul Ludwig eine 2-Zylinder - 4-Takt - Maschine geliefert werden. Zur Einweihung einer neuen Spritze wurde eine Schauübung abgehalten, wobei die Leistung der Maschine als sehr gut bezeichnet wurde.
04.03.1936
Brand bei Hans Weiß (Mühle) in Roßtal.
14.03.1930
Brand bei Kümmel in Roßtal. Die Wehr leistet Löschhilfe. Lt. Verfügung vom 30.03.1936 dürfen nur noch Gemeindefeuerwehren bestehen. In der politischen Gemeinde Weitersdorf werden zwei Löschgruppen unter der Bezeichnung “Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf” gebildet. Eine Altersabteilung der 50- und 60jährigen soll für Ordnungsdienst eingesetzt werden.
Die Jahre 1939 bis 1946 werden vom 2. Weltkrieg überschattet. Die Wehr wird laufend zu Löscheinsätzen nach Luftangriffen in Nürnberg herangezogen. Um einen ausreichenden Brandschutz zu gewährleisten, muß in den letzten Kriegsjahren eine Frauenlöschgruppe gebildet werden.
22.12.1946
Unter der alten Bezeichnung “Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf” wird die erste Nachkriegsversammlung einberufen. Mit 23 Mitgliedern wird der Dienstbetrieb wieder aufgenommen.
Die Kameraden Fritz Lauchs, Johann Schuh, Hans Bittel und Adam Bühringer konnten nicht mehr dabei sein, sie sind auf dem Feld der Ehre geblieben, wir wollen ihrer in Ehrfurcht gedenken.
1948
Feuerwehrpässe mit Lichtbild werden ausgegeben. Neue Dienstauszeichnung: Wer 5 Jahre aktive Dienstzeit hat, kann zum Oberfeuerwehrmann ernannt werden. Eine an der Motorspritze erforderliche Reparatur dauerte fast ein Jahr und konnte kurz nach der Währungsreform beendet werden.
Zur Anschaffung einer neuen Spritze sind keine Mittel vorhanden.
20.04.1950
Der erste Brandeinsatz in Weitersdorf. Durch Blitzschlag wird die Scheune des Anwesens Pfeiffer Eingeäschert. Durch Mithilfe der Nachbarwehren kann der Brandherd unter Kontrolle gebracht werden.
06.01.1956
Nach längerer Zeit erhält die Wehr dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände.
Neuzugänge von Mitgliedern sind erfreulicherweise zu verzeichnen. Unser langjähriger Kommandant und Vorstand Heinrich Zink wird zum Ehrenmitglied ernannt.
05.01.1958
Durch Funkenflug von einer Lokomotive der Bundesbahn verursachter kleiner Waldbrand mußte bekämpft werden.
07.01.1962
Durch die Ortsvergrößerung bedingt, wird die Löschwasserversorgung kritisch. Durch den zu erwartenden Bau einer Wasserversorgung hofft man den Mangel beheben zu können.
04.01.1964
Eine Revision der Löschgeräte verlief ohne Beanstandung.
19.07.1964
Die vom Landratsamt vorgeschlagene Satzung für Freiwillige Feuerwehren wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung angenommen. Der Dienst als Feuerwehranwärter ab 16 Jahren wird durch die neue Satzung ermöglicht.
Zum Volkstrauertag 1965 wird das neue Kriegerehrenmal eingeweiht, die Freiwillige Feuerwehr gedenkt ihrer in den zwei Kriegen verbliebenen Kameraden.
Im Februar 1966 nehmen 20 Kameraden an einem Kurs für “Erste Hilfe” Teil, der vom Arbeiter-Samariter-Bund e.V. für die Wehr abgehalten wurde.
21.02.1967
Ehrungen werden vorgenommen, die Kameraden Zink und Michael Dorn werden für 50jährige, weitere acht Kameraden für 25jährige aktive Dienstzeit geehrt und ausgezeichnet.Als weiteres können an zwei Löschgruppen die bronzenen Leistungsabzeichen ausgegeben werden.
19.01.1969
Weitere fünf Feuerwehrkameraden können für 25jährige aktive Dienstzeit geehrt und ausgezeichnet werden.
25.07.1969
Die Wehr erhält ein neues Löschgerät. Um die Ausbildung und Einsatzbereitschaft der Wehr auf einen normalen Stand zu bringen zu können, war dies zwingend erforderlich.
Landrat Heinrich Löffler sowie Kreisbrandinspektor Georg Schwab waren bei der Übergabe zugegen und überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit des Gerätes.
06.01.1970
Aus gesundheitlichen Gründen legt Kamerad Michael Dorn sein Amt als Vorstand nieder. Bürgermeister Elsterer dankt ihm für seine geleistete Arbeit. Die Freiwillige Feuerwehr ernennt ihn zum Ehrenvorstand des Vereins. Der Vorstand wird nicht mehr besetzt, laut Satzung kann die Tätigkeit von Vorstand und Kommandant zusammen gelegt werden.
15.05.1971
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt, das 75jährige Bestehen der Wehr festlich zu begehen. Mit dem Vorsatz, unseren Festgästen ein paar frohe Stunden bieten zu können, übernimmt der Festausschuß seine Tätigkeit.
1973
Vom 25.05.1973 bis 28.05.1973 fand das 75jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Weitersdorf statt. Am Kommersabend wurde eine Reihe verdienter Kameraden durch Kreisbrandrat Schwab und den stellvertretenden Landrat Löffler ausgezeichnet. Es waren die für 25 Jahre Dienst Werner Ott, Wilhelm Müller und Hans Roth. Eine Gruppe legt das silberne Leistungsabzeichen ab.
1974
Vom 06.01.1974 bis 27.01.1974 stellte die Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf aufgrund zahlreicher Brandstiftungen in unserem fränkischen Raum Nacht-Brandwachen auf.
1975
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde das Amt des 1. Vorstandes vom Amt des 1. Kommandanten getrennt. Hans Schmidt wurde als 1. Vorstand, Werner Ott als 1. Kommandant bestätigt. 2. Kommandant Baptist Hiepel, Kassier Hans Schuhmann. Schriftführer Konrad Lauchs legte nach 28 Jahren sein Amt nieder. Gewählt wurde Hans Gastner.
1976
Landrat Dr. Sommerschuh zeichnete die Kameraden Georg Schmidt und Karl Walter für 25 Jahren aktiven Dienst aus. Kreisbrandrat Gronau überreichte acht Kameraden die Leistungsabzeichen für verschiedene Stufen.
1977
16 Kameraden haben Leistungsabzeichen für vier verschiedene Stufen abgelegt. Am 01.12.1977 traf das neue Löschfahrzeug TSF mit neuer Motorspritze ein.
1978
Am 26.01.1978 konnte nach einem Wasserrohrbruch durch die Wehr die Wasserversorgung in der Siedlung West aufrecht erhalten werden. Im Juli wurde bei Kamerad Pfeiffer der Keller wegen Wassereintritt ausgepumpt. Am 01.08.1978 rückte die Wehr zu einem Zimmerbrand bei Familie Wilhelm aus.
In Anwesenheit von Landrat Dr. Sommerschuh und Kreisbrandmeister Herbst sowie Bürgermeister Hans Schmidt und dem gesamten Gemeinderat von Weitersdorf wurde am 01.04.1978 das neue Löschfahrzeug an die Wehr übergeben.
Ab 01.05.1978 wurde die Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf als Folge der Gebietsreform dem Markt Roßtal unterstellt.
1979
Am 06.01.1979 wurde bei Familie Peinelt der Aufzugsschacht leergepumpt. Am 23.04.1979 wurde als erste Einsatzfahrt die Wehr mit dem neuen Löschfahrzeug nach Roßtal zum Gasthaus Sonne gerufen. Dieses wurde ein Raub der Flammen. Ein Übergreifen des Feuers konnte jedoch vermieden werden.
22 Kameraden legten wieder Leistungsabzeichen verschiedener Stufen ab. Im Gerätehaus wurde elektrisches Licht und ein Meldeempfänger installiert.
1980
Kamerad Werner Ott wird nach 20jähriger Tätigkeit zum Ehrenkommandanten ernannt. Bei den anschließenden Neuwahlen folgt Baptist Hiepel als 1. Kommandant und Konrad Sust als Stellvertreter nach. Alle anderen werden in ihren Ämtern bestätigt.
Es waren 3 kleinere Einsätze wie Keller leerpumpen zu verzeichnen. Konrad Sust legte in Würzburg den Grundstufenlehrgang und Werner Zink den Maschinenlehrgang ab.
Durch den überraschenden Tod des Kameraden Hans Schuhmann wurde das Amt des Kassiers, das dieser über 20 Jahre inne hatte, vakant. In einer Ersatzwahl wurde Georg Schmidt als neuer Kassier gewählt.
1981
Mehrere Kameraden legen wieder verschiedene Stufen der Leistungsprüfungen ab. Am 11.01.1981 wurde die Wehr zu einem Kaminbrand nach Kastenreuth gerufen, mußte aber nicht eingesetzt werden. Eine Stunde später ebenfalls Kaminbrand bei Kamerad Pfeiffer. Hier wurden Sicherungsaufgaben wahrgenommen. Am 27.03.1981 erfolgte anläßlich eines Ehrenabends in Anwesenheit von Landrat Dr. Sommerschuh, Kreisbrandrat Gronau und 1. Bürgermeister Schubert die Ehrung mit Ehrenzeichen für 40jährige aktive Dienstzeit für die Kameraden Hans Schmidt und Willi Eschenbacher, sowie für 25jährige Dienstzeit Konrad Schuh.
Am 17.04.1981 mittags war Einsatz wegen eines Hasenstallbrandes in Roßtal. Am 11.07.1981 wurde nach einem schweren Gewitter ein Kelles leergepumt.
1982
Es waren keine Brandeinsätze zu verzeichnen.
1983
09.08.1983 Strohfeldbrand am Linder Weg. 26.08.1983 Bahndammbrand an mehreren Stellen.
Anläßlich des Kameradschaftsabends am 16.06.1983 wurden für 40jähriges Dienstjubiläum die Kameraden Simon Schuhmann, Michael Lauchs und Hans Gastner von Landrat Dr. Sommerschuh und Kreisbrandrat Walter Rosa ausgezeichnet.
1984
Hermann Förthner erhielt anläßlich der Jahreshauptversammlung durch Landrat Dr. Sommerschuh und Kreisbrandrat Rosa das silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst.
Am 23.06.1984 nahm die Bevölkerung einen Dorfabend in der Scheune von Kamerad Sust mit großem Anklang an. Veranstaltungen dieser Art sollen das Verhältnis Feuerwehr und Bürgerschaft pflegen und fördern. Am 19.12.1984 erhielt das Löschfahrzeug Sprechfunk.
1985
Am 04.01.1985 erfolgte die Neuwahl der Vorstandschaft. 1. Vorstand Hans Schmidt, 2. Vorstand Wolfgang Ott, Kassier Georg Schmidt und Schriftführer Erwin Döllinger. Der Verein erhielt eine neue Satzung. 18 Kameraden legten wieder die Leistungsprüfungen verschiedener Stufen ab.
Die Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf beteiligt sich an der 750 - Jahr - Feier der Ortschaft Weitersdorf, bei den Vorbereitungen sowie am Festzug.
1986
1. Vorstand Hans Schmidt legt anläßlich der Jahreshauptversammlung am 05.01.1986 sein Amt nieder. 2. Vorstand Wolfgang Ott leitete den Verein bis zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22.02.1986. Konrad Sust wird zum 1. Vorstand gewählt.
Am 09.03.1986 erfolgte Einsatz infolge Frost bei einem Wasserrohrbruch in einem Anwesen in der Eibenstraße gemeinsam mit der Stützpunktwehr Roßtal. Es wurde ein Keller ausgepumt. Am 17.06.1986 mußte ebenfalls nach einem der schwersten Unwetter der letzten Jahre ein Keller in der Eibenstraße leergepumpt werden.
In einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 02.08.1986 wurde auf Antrag die Anschaffung einer Fahne beschlossen. Die Fahnenweihe findet vom 30.06.1989 bis 03.07.1989 in Weitersdorf statt. Ein Festausschuß nimmt seine Arbeiten auf.
1987
Einsätze der Wehr am 10.04.1987 beim Brand des Gartenhauses Dr. Weigand, am 21.05.1987 beim Lagerhallenbrand am Bahnhof Roßtal und am 03.10.1987 beim Strohballenbrand bei den Anwesen Wolfsgangshof.
Rainer Förthner legte mit Erfolg den Maschinistenlehrgang ab.
1988
Im März fand beim BRK Roßtal ein Erster - Hilfe - Kurs statt. 1988 besteht die Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf 90 Jahre. Es werden jährlich die Übungen und Ausbildungsunterrichte sowie gemeinsame Übungen mit den Wehren der Großgemeinde durchgeführt, sei es anläßlich der Brandschutzwoche oder aus anderen Anlässen.
1989
Das Fest der Fahnenweihe vom 30.06.1989 bis 03.07.1989 war ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Ein Festzug mit über 70 Vereinen bewegt sich am Sonntag durch die Ortschaft. 2 Wochen vorher, am 16.06.1989 wurden beim Kommersabend im Saalbau Kandel in Roßtal langjährige Vereinsmitglieder geehrt, sowie Hans Gastner zum Ehrenmitglied ernannt.
1990
Am 01.03.1990 wurde die Wehr beim Jahrhundert - Orkan Wibke zum Einsatz gerufen.
1991
05.01.1991 Neuwahl des 1. Kommandanten Baptist Hiepel und Kommandantstellvertreter Konrad Sust. Der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Weitersdorf wählt zum 1. Vorstand Konrad Sust(dieser war zurückgetreten um den Wahlturnus von 6 Jahren wieder zu ermöglichen), 2. Vorstand Wolfgang Ott, Kassier Georg Schmidt und Schriftführer Erwin Döllinger.
Am 26.10.1991 fanden die Ehrungen der Kameraden Georg Schmidt für 40 Jahre, Baptist Hiepel für 25 Jahre, Konrad Rößler für 25 Jahre aktive Dienstzeit im Gasthaus Kressenhof in Oedenreuth statt. Landrätin Dr. Gabriele Pauli, Bürgermeister Maximilian Gaul und Kreisbrandrat Walter Rosa überreichten die Ehrenzeichen in Gold bzw. Silber.
1992
20.011992 Ausrücken der Wehr zu einem Kaminbrand in den Eichelgraben. Der alte Löschwasserbehälter wird im Zuge der Dorfplatzneugestaltung wegen Baufälligkeit aufgefüllt. Kamerad Hermann Förthner stellt eine nicht mehr benötigte Güllegrube mit ca. 100 m3 Fassungsvermögen zur Verfügung.
1993
Am 26.02.1993 werden die Kameraden Konrad Schuh zum 40jährigen, Werner Zink und Ludwig Pfeiffer zum 25jährigen Dienstjubiläum im Gasthaus Kressenhof in Oedenreuth anläßlich eines Ehrenabends ausgezeichnet.
12.05.1993 Löscheinsatz im Wald am Sichersdorfer Weg (Brennender Baumstamm).
1994
Am 06.06.1994 nimmt eine Abordnung der Wehr an der Übergabe von 2 neuen Löschfahrzeugen LF 16 an die Stützpunktwehr in Roßtal teil.
1995
Am 06.05.1995 beteiligten wir uns an einer Gemeinschaftsveranstaltung des Marktes Roßtal anläßlich der Feierlichkeiten 50 Jahre Frieden. Am 11.05.1995 wird die Genehmigung zum Bau des neuen Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses in Weitersdorf erteilt. Am 08.09.1995 beginnen die Männer der Wehr mit der Rodung des Bauplatzes. Am 30.11.1995 erfolgt die Grundsteinlegung, am 15.12.1995 ist Richtfest.
1996
In der Jahreshauptversammlung am 05.01.1996 wird einstimmig der Beschluß zur Durchführung des 100jährigen Jubiläums vom 15.05.1998 bis 18.05.1998 gefaßt. Der Festausschuß wird gegründet und nimmt am 22.03.1996 mit der 1. Sitzung seine Arbeit auf. Am 28.04.1996 Einsatz Heckenbrand in der Eibenstraße, am 02.09.1996 zu einem PKW - Brand in der Weiterdorfer Hauptstraße. Die Bauarbeiten incl. der Eigenleistungen am Neubau des Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses gehen zügig voran.
Ende 1996 wird das neue Domizil bezogen.
1997
In der Jahreshauptversammlung am 10.01.1997 in den neuen Räumen werden der 1. Kommandant Baptist Hiepel und der Kommandantstellvertreter Konrad Sust, sowie die Vorstandschaft des Vereins im Amt bestätigt. Neu hinzu kommt Harald Beck als Kassier.
Die Einweihung des neuen Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses findet am 12.04.1997 im Rahmen einer würdigen Feier statt. Die Übergabe an Feuerwehr und Ortsvereine erfolgt durch 1. Bürgermeister Maximilian Gaul. Am 13.04.1997 stand das Gebäude im Rahmen eines “Tages der Offenen Tür” der Bevölkerung offen.
1998
Die Ausrichtung des Festes zum 100-jährigen Jubiläum vom 15. bis 18. Mai 1998 erforderte viel Arbeitsaufwand. Insgesamt waren 18 Festausschußsitzungen erforderlich. Teilgenommen hatten 92 Gruppen am Festzug inklusive 7 Musikkapellen und eine stattliche Anzahl an Ehrengästen. Schirmherr war unser 1. Bürgermeister Maximilian Gaul. Das 1. Vereinsbild wurde enthüllt und Leistungsprüfungen durchgeführt.
1999
Am 02.04. wurde im Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus eingebrochen. Die Täter konnten bis heute nicht ermittelt werden.
2000
Am 25.08. wurde der Dachstuhl des alten Feuerwehrhauses abgebrochen.
2001
Verschiedene Baumaßnahmen am alten Feuerwehrhaus wie Kanalverlegung, Maurerarbeiten, Gelände einebnen und anpflanzen wurden ausgeführt.
2002
Am 04.01. Übergabe einer neuen Satzung mit Integration der Jugendfeuerwehr. Der Vereinsbeitrag wurde auf Euro umgestellt. Weiterer enormer Arbeitseinsatz am alten Feuerwehrhaus.
2007
Am 12.01. wurde der Beschluss zur Ausrichtung einer Feier anlässlich des 110-jährigen Jubiläums im Jahre 2008 gefasst.
In den vergangenen Jahren waren eine ganze Reihe von Einsätzen zu verzeichnen wie Brandbekämpfung, technische Hilfeleistungen, Löschhilfen, Sicherungsaufgaben und vieles mehr.
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